Liebe neue Familie,

 

bitte denke daran, dass ich, wenn ich ankomme, mich noch gar nicht auskenne und ziemlich verschreckt bin. Oft ist die Welt hier ganz anders als ich sie kenne. Alles ist neu und sehr fremd für mich und kann mir ziemlich Angst machen. Und wir kennen uns noch nicht so gut und es kann sein, dass ich mich so erschrecke, dass ich nur noch in Panik weglaufe.

 

Kein Rufen, kein Locken nützt dann mehr. Und es besteht die Gefahr, dass ich beim Einfangen sogar in ein Auto laufe.

 

 

Ich möchte nur noch von der vermeintlichen Gefahr weg. In dieser Zeit achte bitte gut auf mich und es dauert möglicherweise, bis wir einander vertrauen (können).  Aus einem normalen Halsband kann ich mich in solch einer Situation in Sekundenbruchteilen rauswurschteln. Übrigens auch aus einem herkömmlichen Brustgeschirr. Bitte lass es nicht soweit kommen. Du spielst mit meinem Leben…

 

Leider passiert es immer häufiger – oft sogar in den ersten Tagen nach der Übergabe – dass die Tiere durch eine Unachtsamkeit weglaufen oder sogar zu Tode kommen.

 

Bitte im Sinne des Tieres:

 

- verwende ausschließlich Sicherheitsbrustgeschirr und

 

- Sichere doppelt: Karabiner an Halsband UND an Brustgeschirr.

 

- Ist dein Garten auch wirklich ausbruchssicher?

 

- Und dein Gartentor auch gut verschlossen, dass kein Nachbar oder Besuch es ohne Dein Wissen öffnen kann?

 

- In den ersten Wochen gehört der Hund immer gesichert, auch wenn man nur kurz den Müll raustragen geht.

 

- Bitte keine offenen Fenster und Türen!

 

Danke, dass du diese Hinweise ernst nimmst. Für einen neu ankommenden Hund und insbesondere einen Angsthund sind das überlebensnotwendige Massnahmen!